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Wie groß ist eine Visitenkarte? Maße in mm, cm & Pixel

  • Anna Loerzer
  • Lesezeit - 8 min
Wie groß ist eine Visitenkarte? Maße in mm, cm & Pixel

Die klassische Visitenkarte ist klein – bei der Gestaltung gibt es trotzdem einiges zu beachten. In Deutschland und vielen europäischen Ländern hat sich ein Format von 85 × 55 mm etabliert. Damit ist die Karte ungefähr so groß wie eine Kreditkarte und passt problemlos in Geldbörsen, Kartenfächer und Visitenkartenetuis.

Je nach Druckerei können die exakten Maße leicht variieren. Außerdem spielen technische Faktoren wie Anschnitt, Sicherheitsabstand und Druckauflösung eine wichtige Rolle. Und spätestens wenn mehrere Mitarbeitende eines Unternehmens mit Visitenkarten ausgestattet werden sollen, geht es nicht mehr nur um das richtige Maß: Dann werden auch einheitliches Branding, aktuelle Kontaktdaten und ein effizienter Bestellprozess relevant.

In diesem Artikel erfahren Sie deshalb nicht nur die Standardgröße einer Visitenkarte, sondern auch die Maße in Zentimetern und Pixeln, internationale Formate sowie Tipps für Druck und Gestaltung. Außerdem erfahren Sie, wie Unternehmen wie Lemontaps klassische Papier-Visitenkarten mit digitalen Profilen kombinieren und so die Vorteile beider Lösungen miteinander verbinden können.



Standardgröße von Visitenkarten: 85 x 55 mm

Die Standardgröße einer Visitenkarte in Deutschland beträgt 85 × 55 mm im Querformat. Im Hochformat drehen sich die Maße auf 55 × 85 mm. Dieses Format wird jedoch deutlich seltener verwendet als das klassische Querformat.

Ein wichtiger Punkt: 85 × 55 mm ist keine offizielle DIN-Norm für Visitenkarten. Es handelt sich vielmehr um ein etabliertes Standardmaß, das sich im europäischen Geschäftsalltag durchgesetzt hat.

Die Größe hat einen praktischen Vorteil: Sie ist kompakt genug für ein Kartenfach, bietet aber gleichzeitig ausreichend Platz für die wichtigsten Kontaktdaten – beispielsweise Name, Position, Unternehmen, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Website.

Vergleich Visitenkarte und Kreditkarte

Abbildung 1: Vergleich Visitenkarte vs. Kreditkarte

Ein weiteres häufig genutztes Format ist 85 × 54 mm, das beispielsweise bei angebundenen Drucksystemen wie dem Lemontaps-Papiervisitenkartenbestellsystem verwendet wird.



Visitenkartengrößen weltweit

Nicht überall werden dieselben Maße verwendet. Wer Visitenkarten für internationale Teams oder Geschäftspartner gestaltet, sollte deshalb das Zielland berücksichtigen.

Region Größe in mm Größe in cm
Deutschland / Europa 85 × 55 mm 8,5 × 5,5 cm
USA / Kanada 89 × 51 mm 8,9 × 5,1 cm
Großbritannien 85 × 55 mm 8,5 × 5,5 cm
Japan 91 × 55 mm 9,1 × 5,5 cm
China ca. 90 × 54 mm 9,0 × 5,4 cm


Das amerikanische Format ist etwas breiter und niedriger als die in Deutschland übliche Variante. Japanische Visitenkarten sind dagegen traditionell etwas größer.

Für international tätige Unternehmen kann es daher sinnvoll sein, unterschiedliche Druckvorlagen vorzuhalten – insbesondere dann, wenn die Karten in verschiedenen Märkten eingesetzt werden.



Visitenkartengröße in cm, mm und Pixel

Für die Gestaltung in Canva, Photoshop, Illustrator oder anderen Programmen werden häufig Pixelwerte benötigt.

Eine Karte im Endformat 85 × 55 mm entspricht:

Einheit Größe
Millimeter 85 × 55 mm
Zentimeter 8,5 × 5,5 cm
Zoll 3,35 × 2,17 Zoll
Pixel (300 dpi) 1004 × 650 px


Pixelgrößen für den Druck

Auflösung Pixel
150 dpi 502 × 325 px
300 dpi 1004 × 650 px
600 dpi 2008 × 1300 px


Für professionelle Druckergebnisse werden in der Regel 300 dpi empfohlen. Auch Materialien, Papierstärke und Oberflächen beeinflussen die Haptik und das Druckergebnis. Hochwertige Visitenkarten beginnen häufig bei einer Grammatur von 350 g/m².



Anschnitt und Druckmaße

Beim Druck reicht das Endformat von 85 × 55 mm allein nicht aus. Zusätzlich muss ein Anschnitt eingeplant werden, damit beim Zuschneiden keine weißen Ränder entstehen.

Der Standard-Anschnitt beträgt 3 mm pro Seite.

Bereich Maße
Endformat 85 × 55 mm
Anschnitt 3 mm
Druckdatei 91 × 61 mm
Sicherheitsabstand 3–5 mm


Beispiel für Druckdaten

  • Endformat: 85 × 55 mm

  • Anschnitt: 3 mm

  • Druckdatei: 91 × 61 mm

  • Sicherheitsabstand: 3–5 mm

Wichtige Informationen wie Name, Telefonnummer oder Logo sollten immer mindestens 3 bis 5 mm vom Rand entfernt platziert werden.

Anschnitt und Druckmaße erklärt

Abbildung 2: Anschnitt & Druckmaße erklärt

Bei integrierten Lösungen wie dem Lemontaps-Papiervisitenkartenbestellsystem werden die Druckdaten automatisch korrekt an das gewünschte Format angepasst. Unternehmen müssen sich nicht selbst um Anschnitt, Sicherheitsabstände oder Druckvorlagen kümmern. Designs können zentral verwaltet und direkt an angebundene Druckereien übermittelt werden.

Papiervisitenkartenbestellsystem von Lemontaps

Abbildung 3: Papiervisitenkartenbestellsystem von Lemontaps



Welche Visitenkarten-Größe ist die richtige?

Für die meisten Unternehmen bleibt das Standardformat von 85 × 55 mm die beste Wahl.

Format Größe Wirkung
Standard 85 × 55 mm Professionell
Hochformat 55 × 85 mm Modern
Quadratisch 55 × 55 mm Kreativ
Mini 85 × 25 mm Minimalistisch
Klappkarte 85 × 55 mm Mehr Platz


Mini-Visitenkarten messen 85 × 25 mm und sind besonders kompakt. Auch Form und Ecken beeinflussen den Eindruck beim Empfänger. Sonderformate können Aufmerksamkeit erzeugen, sollten aber trotzdem praktisch in der Handhabung bleiben.

 

Ein typischer Fehler bei Visitenkarten

  • Aus der Praxis betrachtet ist nicht die falsche Schriftgröße das einzige Problem bei Visitenkarten. Häufiger wird der Rand unterschätzt.
  • Ein Logo sitzt beispielsweise nur wenige Millimeter von der Schnittkante entfernt. Auf dem Bildschirm sieht das ordentlich aus. Nach dem Schneiden wirkt die Karte plötzlich unausgewogen oder einzelne Elemente erscheinen zu nah am Rand.
  • Auch QR-Codes brauchen ausreichend Platz. Sie sollten nicht durch Beschnitt, abgerundete Ecken oder zu geringe Kontraste in ihrer Lesbarkeit beeinträchtigt werden.
  • Wer regelmäßig Visitenkarten für viele Mitarbeitende erstellt, sollte deshalb mit einer festen Druckvorlage arbeiten. Das reduziert Fehler und sorgt dafür, dass nicht jeder Mitarbeiter seine eigene Variante der Unternehmensvisitenkarte erstellt.


Digitale Visitenkarten als Alternative

Die klassische Papierkarte hat einen entscheidenden Vorteil: Sie funktioniert sofort und ohne technische Erklärung. Auf einer Messe, beim Kundentermin oder beim persönlichen Kennenlernen kann eine gedruckte Karte einfach überreicht werden.

Das Problem entsteht häufig erst danach.

  • Eine Telefonnummer ändert sich. Eine Mitarbeiterin wechselt die Position. Das Unternehmen bekommt eine neue Website. Oder ein Mitarbeiter verlässt das Unternehmen und neue Kontaktdaten müssen verteilt werden.
  • Eine gedruckte Karte kann diese Änderungen nicht nachvollziehen. Die einmal gedruckte Information bleibt unverändert.

Bei einer digitalen Visitenkarte sieht das anders aus. Kontaktdaten können zentral aktualisiert werden. Bei Lemontaps lässt sich das digitale Profil beispielsweise über Link, QR-Code oder NFC teilen. Kontaktdaten können zudem direkt als vCard gespeichert werden.

Das macht digitale Visitenkarten insbesondere für Unternehmen interessant, bei denen viele Mitarbeitende regelmäßig nach außen auftreten.

Physische Visitenkarten gehören zwar weiterhin zum Geschäftsalltag, haben aber auch Nachteile:

  • Kontaktdaten ändern sich.

  • Karten gehen verloren.

  • Karten landen ungelesen in der Schublade.

Digitale Visitenkarten bieten deutlich mehr Flexibilität.

Vorteile digitaler Visitenkarten:

  • jederzeit aktualisierbar

  • keine Nachdruckkosten

  • per NFC oder QR-Code teilbar

  • immer aktuelle Kontaktdaten

  • Integration von Website, Kalender und Social Media

Digitales Profil von Lemontaps

Abbildung 4: Digitales Profil von Lemontaps



Hybrid-Modell: Druck und Digital

Immer mehr Unternehmen kombinieren klassische Papierkarten mit digitalen Lösungen. Gedruckte Visitenkarten bleiben weiterhin praktisch für Messen, Kundentermine und Veranstaltungen, während digitale Profile jederzeit aktualisiert werden können.

Mit Lemontaps lassen sich beide Welten miteinander verbinden:

  • Zentrale Verwaltung aller Visitenkarten im Unternehmen

  • Bestellung von Papierkarten

  • Digitale Profile mit NFC und QR-Code

  • Änderungen von Telefonnummern oder E-Mail-Adressen in Echtzeit

  • Einheitliches Branding für alle Mitarbeiter

  • Kein erneuter Druck bei geänderten Kontaktdaten

So lassen sich gedruckte und digitale Visitenkarten sinnvoll miteinander verbinden. Die Papierkarte eignet sich für den persönlichen Austausch, während die digitalen Kontaktdaten jederzeit aktualisiert und direkt auf dem Smartphone abgerufen werden können.

Die Entscheidung muss dabei nicht zwingend „Papier oder digital“ heißen.

Sonntag & Partner nutzt das Hybrid-Modell

Ein gutes Beispiel dafür ist Sonntag & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB, eine Wirtschaftskanzlei mit mehr als 500 Mitarbeitenden. Das Unternehmen nutzt Lemontaps als Kombination aus digitalen und physischen Visitenkarten. Dabei geht es nicht nur um die Weitergabe von Kontaktdaten, sondern auch darum, den Visitenkartenprozess effizienter in bestehende Unternehmensabläufe einzubinden.

Das ist ein sinnvoller Ansatz für Unternehmen, bei denen die Papierkarte weiterhin einen festen Platz hat.

Bei einem persönlichen Termin kann die gedruckte Karte übergeben werden. Gleichzeitig kann ein QR-Code oder eine NFC-Karte auf das digitale Profil führen. Ändert sich später beispielsweise die Telefonnummer, muss nicht automatisch eine neue Karte gedruckt werden – die digitale Information kann aktualisiert werden.

 

Wenn eine Messe kurz bevorsteht

Wie wichtig ein funktionierender Prozess sein kann, zeigt die Erfahrung der RheinLand Versicherungsgruppe.

Das Unternehmen setzt Lemontaps unter anderem bei Maklerbetreuern, Key Account Managern und Führungskräften ein. Vor der DKM-Messe bestand dabei Zeitdruck: Die Karten mussten schnell verfügbar sein. Laut der veröffentlichten Erfolgsgeschichte wurde die Umsetzung durch die Abstimmung mit dem Designteam ermöglicht.

Der Fall zeigt einen praktischen Punkt, der bei Visitenkarten häufig unterschätzt wird: Eine gute Lösung muss nicht nur im Normalbetrieb funktionieren. Gerade vor Messen, Events und größeren Kundenterminen entstehen kurzfristig zusätzliche Anforderungen.

Bei solchen Anlässen ist eine zentrale Verwaltung hilfreich, weil Design, Profile und Ausgabe der Karten nicht vollständig bei einzelnen Mitarbeitenden liegen müssen.

 

Noch ein Beispiel: Networking auf der OMR

Auch bei Veranstaltungen mit sehr vielen Kontakten kann die digitale Variante einen Unterschied machen.

Die VR Star GmbH setzte Lemontaps bei der Vorbereitung auf die OMR ein. Im Mittelpunkt stand dabei, Networking effizienter zu gestalten und die Kontaktverwaltung zu vereinfachen.

Das ist ein anderer Anwendungsfall als die klassische Unternehmensvisitenkarte: Auf einer Messe oder Konferenz entstehen innerhalb weniger Stunden zahlreiche neue Kontakte. Eine digitale Visitenkarte kann hier nicht nur die eigenen Kontaktdaten bereitstellen, sondern auch als Ausgangspunkt für weitere digitale Interaktionen dienen.

Lemontaps bietet darüber hinaus Funktionen zur digitalen Lead-Erfassung und CRM-Anbindung an. Damit kann aus dem reinen „Visitenkarte übergeben“ ein strukturierterer Prozess für die weitere Kontaktbearbeitung werden.

Wer sich nicht nur über das Konzept informieren, sondern eine digitale Visitenkarte für den professionellen Einsatz erstellen möchte, kann sich die digitale Visitenkarten-Lösung von Lemontaps ansehen.



Fazit: Das richtige Format ist nur der Anfang

85 × 55 mm ist für die klassische Visitenkarte in Deutschland eine bewährte Größe. Wer eine Karte für den Druck gestaltet, sollte aber nicht beim Endformat stehen bleiben. Anschnitt, Sicherheitsabstand, Auflösung und die konkrete Vorgabe der Druckerei entscheiden darüber, ob die fertige Karte tatsächlich sauber aussieht.

Für Unternehmen kommt noch eine zweite Ebene hinzu: Wie werden hunderte oder sogar tausende Kontaktdaten aktuell gehalten?

Hier stößt die reine Papierkarte an ihre Grenzen. Kundenprojekte von Lemontaps zeigen unterschiedliche Wege, wie Unternehmen dieses Problem lösen: SONNTAG kombiniert physische und digitale Karten und die RheinLand Versicherungsgruppe nutzt digitale Visitenkarten unter anderem für Maklerbetreuer und Führungskräfte.

Damit wird die Visitenkarte vom reinen Druckprodukt zu einem Teil des digitalen Kontaktmanagements. Die klassische Karte bleibt dabei erhalten, wenn sie im persönlichen Gespräch sinnvoll ist, während das digitale Profil dort übernimmt, wo aktuelle Informationen, zusätzliche Links oder eine zentrale Verwaltung gefragt sind.



Häufig gestellte Fragen zur Visitenkartengröße

1. Wie groß ist eine Standard-Visitenkarte?

  • Die Standardgröße in Deutschland beträgt 85 × 55 mm.

2. Wie groß ist eine Visitenkarte in Zentimetern?

  • Eine Visitenkarte misst 8,5 × 5,5 cm.

3. Wie groß ist eine Visitenkarte in Pixeln?

  • Bei 300 dpi beträgt die Größe etwa 1004 × 650 Pixel.

4. Gibt es unterschiedliche Visitenkarten-Größen weltweit?

  • Ja. In den USA beträgt die Standardgröße 89 × 51 mm, in Japan 91 × 55 mm.

5. Welche Größe sollte meine Visitenkarte haben?

  • Für die meisten Unternehmen empfiehlt sich das Standardformat 85 × 55 mm.

6. Was muss ich beim Druck beachten?

  • Zusätzlich zum Endformat sollte ein Anschnitt von 3 mm berücksichtigt werden. Papierstärke, Oberfläche und Druckqualität spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Außerdem sollten wichtige Inhalte mindestens 3 bis 5 mm vom Rand entfernt platziert werden.
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